Karibu - Willkommen

Undugu heisst: Freundschaft, Partnerschaft und Brüderlichkeit.

Mit Freude unterstützen wir Schulen, aber auch Spitäler, Brunnenprojekte und Waisenhäuser. Zusammenarbeit und Transparenz sind uns sehr wichtig. Das ist nicht immer ganz einfach in diesem Land. Das aktuelle Projekt ist ein Anbau der Beams Academy in Turbo im Nordwesten von Kenya (nähe Eldoret). Zurzeit entstehen dort zusätzliche Schlafräume für neu in die Schule integrierte Waisenkinder. Das Material wird von uns im Voraus bezahlt, damit die Handwerker arbeiten können. Der Lohn wird direkt vom Schulleiter Wycliffe Mukasa an die Handwerker ausbezahlt. Der Dank geht an alle, die uns immer wieder grosszügig unterstützen. Asante Sana!

Aktuelles

Afrika war bisher weitgehend vom Coronavirus verschont. Doch immer mehr Länder melden erste Fälle. Vielerorts wird Selbstquarantäne zur Pflicht. Auch gibt es Versammlungsverbote und die ersten Schulschließungen. Im weltweiten Vergleich - am Sonntagmittag spricht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 273 bestätigten Fällen auf dem Kontinent - ist Afrika bisher kaum betroffen. In vielen Fällen lässt sich rekonstruieren, wie das Virus in das jeweilige Land kam. Das liegt an einer weiterhin schlechten
Anbindung an den Rest der Welt. In vielen Ländern gibt es täglich nur wenige Flüge nach Europa und nur einen internationalen Flughafen.
Wer nach Asien reist, muss meist über Istanbul, Addis Abeba oder Dubai fliegen. Leisten können sich das nur die Eliten des Landes sowie Mitarbeiter internationaler Organisationen und Botschaften. So ist der
erste bestätigte Fall in Guinea ein Betroffener, der dort für die Delegation der Europäischen Union arbeitet.
Sollte es dennoch zu einem verstärkten Ausbruch kommen, können die Gesundheitssysteme ihn vermutlich nicht alleine stemmen. Schon jetzt verfügen zahlreiche Länder nicht einmal über eine Grundversorgung. Vor allem in ländlichen Regionen sind Gesundheitszentren weit weg und nur schwer erreichbar. Kranken
fehlt es zudem oft an finanziellen Ressourcen, um überhaupt zu einem Arzt zu gehen. Der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta hat zwei weitere Fälle des tödlichen Coronavirus in Kenia bestätigt. Aktuell sind es 39 Fälle. In seiner Ansprache an die Nation am Sonntag sagte er, dass die Bestätigungen auf Tests an 27 Personen folgten, die in engen Kontakt mit dem ersten Patienten des Landes kamen. Das sind Zahlen, die noch sehr überschaubar sind, aber wie lange noch?
Während wir in der Schweiz auf 1000 Personen 4,25 Ärzte haben, sind es in Kenya gerade mal 0,2 Ärzte. Im Nachbarsstaat Tanzania sind es sogar nur 0,04 Ärzte auf 1000 Personen. Alleine diese Zahlen lassen durchblicken, was passieren wird, wenn die Epidemie dort ausbrechen wird. Desinfektionsmittel sind gemäss einem Beitrag des Schweizer Radios (16.3.) gar nicht mehr vorhanden. In Nairobi leben
hunderttausende Menschen auf engstem Raum in den Slums, die Hygiene ist das Hauptproblem. Es bleibt zu hoffen, dass der sonst schon vom Leid geplagte Kontinent einigermassen verschont bleibt.

Aktuell in Ivona

3. Phase: Als nächstes werden neue Klassenzimmer für die 6. und 7. Klässler gebaut.

Für den Bau hat unser Vertrauensmann vor Ort sogar selber Bäume fällen und bearbeiten lassen - anscheinend kommt dies etwas günstiger als beim nächsten "Sägewerk".

Auf unser Nachfragen, wie das mit Strom für die Computer aussieht, haben wir Foto's gekriegt, welche die Stromversorgung zeigen. Das wollen wir Ihnen nicht vorenthalten:

2. Phase in Ivona

Da das erste Projekt gut funktioniert hat, sowohl in der Zusammenarbeit wie auch in der Kostenschätzung, wagen wir uns an die nächsten Prioritäten. Bei unserem Besuch haben wir gesehen, dass ein Klassenzimmer nicht mehr in Betrieb war, seit es durch starke Winde eingestürzt war. Dazu gab es Wände bei den bestehenden Gebäuden, bei denen Armierungseisen hervorragten und aus unserer Sicht gefährlich für die Kinder waren, und kaputte Böden. Deshalb galt es als nächstes, die bestehende Infrastruktur zu reparieren und renovieren. Hier die Bilder dazu:

Start in Ivona

Nachdem wir uns von der Situation in Ivona überzeugen konnten, haben wir nun mit der Zusammenarbeit begonnen. Als erstes kleines Projekt wurde ein Computerraum gebaut. Das ist nicht etwa ein Raum, in dem die Schüler an den Computern arbeiten können, sondern eine kleine abschliessbare Abstellkammer. In Ivona werden Lehrer und Unterrichtsmaterial von der Regierung bezahlt - die lokale Community ist dann für die Infrastruktur und den Betrieb verantwortlich. Deshalb wurden die Computer bereitgestellt, aber in Ivona gab es keine Möglichkeit, die Computer sicher aufzubewahren.

Das geht nun in dieser Kammer:

Februar 2019

Besichtigung einer Schule in Ivona

Nach dem Besuch in Panpepper/Turbo haben wir uns in Ivona/Lugari im County Kakamega eine weitere Schule angeschaut. Wichtig war uns, dass wir die Leute kennen lernen und uns ein Bild der aktuellen Lage machen konnten. Wenn wir uns da engagieren wollen, kann unser Vertrauensmann Schulleiter Wycliffe von Turbo aus nach dem Rechten sehen.

Afrika

ein wunderschöner Kontinent!