Karibu - Willkommen

Undugu heisst: Freundschaft, Partnerschaft und Brüderlichkeit.

Mit Freude unterstützen wir Schulen, aber auch Spitäler, Brunnenprojekte und Waisenhäuser. Zusammenarbeit und Transparenz sind uns sehr wichtig. Das ist nicht immer ganz einfach in diesem Land. Das aktuelle Projekt ist ein Anbau der Beams Academy in Turbo im Nordwesten von Kenya (nähe Eldoret). Zurzeit entstehen dort zusätzliche Schlafräume für neu in die Schule integrierte Waisenkinder. Das Material wird von uns im Voraus bezahlt, damit die Handwerker arbeiten können. Der Lohn wird direkt vom Schulleiter Wycliffe Mukasa an die Handwerker ausbezahlt. Der Dank geht an alle, die uns immer wieder grosszügig unterstützen. Asante Sana!

Aktuelles

Der afrikanische Kontinent kommt wieder einmal nicht zur Ruhe. Covid 19 verbreitet sich zwar bisher noch nicht so rasant wie befürchtet. Dennoch herrscht in vielen Ländern das nackte Chaos. Die Arbeitslosigkeit steigt gewaltig an, Touristen kommen keine ins Land und wer in die Hauptstadt Nairobi einreisen will, benötigt eine Genehmigung und weniger als 37 Grad Körpertemperatur. Überall in den Städten werden derzeit Essenspakete verteilt und die in der Bevölkerung heftig umstrittene Hilfe kommt ausgerechnet aus China.
Als wäre das nicht genug, wird das Land geplagt von heftigen Regenfällen mit zahlreichen Überschwemmungen. Der Viktoriasee, anderthalb Mal so gross wie die Schweiz, ist über die Ufer getreten
und an der Küste hat der Fluss Sabaki über 10 000 Obdachlose gefordert. Der teilweise unerwartet heftige Regen führt auch dazu, dass sich perfekte Bedingungen bilden für die seit Monaten grassierende Heuschreckenplage im Land. Der grösste bisher gesichtete Schwarm in Kenya hatte eine Fläche von 60x40
Kilometer, fast so gross wie das Saarland, mit geschätzten 200 Millionen Tieren. Sie frassen an einem Tag so viel, wie 35 000 Menschen essen würden. „Wir befinden uns in einem Krieg, aber mit Insekten“, sagt Keith Cressmann, UNO Organisation für Ernährung und Landwirtschaft. Gemäss seinen Aussagen sind es jetzt bis zu 25 Billionen Mal so viele Tiere wie zu Beginn der Heuschreckenplage vor knapp 2 Jahren. Es ist ob dieser Zahlen kaum zu glauben, dass es in Kenya dennoch Regionen gibt, welche bisher von allem verschont geblieben sind, so auch der District Kakamega County, wo sich auch unsere Hilfsprojekte befinden. Zwar hat es auch dort intensiv geregnet und es sind auch einige Familien mit ihren spärlich gebauten Hausungen zu Schaden gekommen, aber die Heuschreckenplage hat sich gen Iran und Indien verschoben und von Covid 19 sind sie bisher gottseidank verschont geblieben.
Um so erfreulicher ist es für uns zu hören, dass die Bauarbeiten an der Schule in Lugari im Nordwesten Kenyas, weiterhin gut vorankommen. Hoffen und beten wir, dass der Kontinent Afrika nicht so heftig getroffen wird, wie das derzeit in Brasilien und Chile der Fall ist.

Aktuelles aus Ivona

Hier die Neusten Bilder aus Ivona, inkl. Vorher-Nacher Vergleich des renovierten Gebäudes mit Veranda und einem Arbeiter beim Painting.

3. Phase in Ivona

3. Phase: Als nächstes werden neue Klassenzimmer für die 6. und 7. Klässler gebaut.

Für den Bau hat unser Vertrauensmann vor Ort sogar selber Bäume fällen und bearbeiten lassen - anscheinend kommt dies etwas günstiger als beim nächsten "Sägewerk".

Auf unser Nachfragen, wie das mit Strom für die Computer aussieht, haben wir Foto's gekriegt, welche die Stromversorgung zeigen. Das wollen wir Ihnen nicht vorenthalten:

2. Phase in Ivona

Da das erste Projekt gut funktioniert hat, sowohl in der Zusammenarbeit wie auch in der Kostenschätzung, wagen wir uns an die nächsten Prioritäten. Bei unserem Besuch haben wir gesehen, dass ein Klassenzimmer nicht mehr in Betrieb war, seit es durch starke Winde eingestürzt war. Dazu gab es Wände bei den bestehenden Gebäuden, bei denen Armierungseisen hervorragten und aus unserer Sicht gefährlich für die Kinder waren, und kaputte Böden. Deshalb galt es als nächstes, die bestehende Infrastruktur zu reparieren und renovieren. Hier die Bilder dazu:

Start in Ivona

Nachdem wir uns von der Situation in Ivona überzeugen konnten, haben wir nun mit der Zusammenarbeit begonnen. Als erstes kleines Projekt wurde ein Computerraum gebaut. Das ist nicht etwa ein Raum, in dem die Schüler an den Computern arbeiten können, sondern eine kleine abschliessbare Abstellkammer. In Ivona werden Lehrer und Unterrichtsmaterial von der Regierung bezahlt - die lokale Community ist dann für die Infrastruktur und den Betrieb verantwortlich. Deshalb wurden die Computer bereitgestellt, aber in Ivona gab es keine Möglichkeit, die Computer sicher aufzubewahren.

Das geht nun in dieser Kammer:

Februar 2019

Besichtigung einer Schule in Ivona

Nach dem Besuch in Panpepper/Turbo haben wir uns in Ivona/Lugari im County Kakamega eine weitere Schule angeschaut. Wichtig war uns, dass wir die Leute kennen lernen und uns ein Bild der aktuellen Lage machen konnten. Wenn wir uns da engagieren wollen, kann unser Vertrauensmann Schulleiter Wycliffe von Turbo aus nach dem Rechten sehen.

Afrika

ein wunderschöner Kontinent!